In einem ausführlichen Interview spricht Dr. med. Reiner Treise, Arzt und Geschäftsführer des Sauerstoffzentrums Nordost, über ein Thema, das zunehmend Aufmerksamkeit erhält: Frequenztherapie und moderne Elektromedizin. Das Gespräch richtet sich gleichermaßen an gesundheitsbewusste Menschen, Patienten sowie Fachkräfte im medizinischen Bereich. Im Zentrum steht die Frage, wie elektrische und elektromagnetische Schwingungen genutzt werden können, um Zellfunktionen zu unterstützen, Regeneration zu fördern und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Der Ansatz verbindet historische Grundlagen mit moderner integrativer Medizin – und schlägt eine Brücke zwischen klassischen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und ganzheitlicher Gesundheitsförderung.

Die Wurzeln: Rife, Lakhowsky und Tesla
Dr. Treise erläutert die historischen Grundlagen der Frequenztherapie und verweist auf drei Pioniere, deren Konzepte die Entwicklung maßgeblich geprägt haben: Royal Raymond Rife, Georges Lakhovsky und Nikola Tesla.
Royal Rife – spezifische Frequenzen für Mikroorganismen
Rife entwickelte in den 1930er-Jahren die Theorie, dass Mikroorganismen auf bestimmte Resonanzfrequenzen reagieren. Durch gezielt eingesetzte Frequenzen sollten pathogene Keime geschwächt oder inaktiviert werden können. Seine Arbeit legte den Grundstein für die Vorstellung, dass biologische Systeme spezifisch auf elektromagnetische Impulse reagieren.
Georges Lakhovsky – Der Mensch als schwingendes System
Lakhovsky betrachtete die Zelle als einen elektrischen Schwingkreis. Er entwickelte den sogenannten Multiwellenoszillator, der ein breites Spektrum an Frequenzen aussendet. Seine Hypothese: Gesunde Zellen besitzen eine stabile Schwingung, während Krankheit mit einer Störung dieser Resonanz einhergeht. Ziel sei es, die natürliche Schwingungsfähigkeit der Zellen wiederherzustellen.
Nikola Tesla – Hochfrequenz und Energie
Tesla forschte intensiv im Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder. Auch wenn er nicht direkt medizinisch arbeitete, lieferten seine Entdeckungen die physikalische Grundlage für spätere Anwendungen in der Elektromedizin. Seine Experimente zeigten, dass elektrische Felder biologische Systeme beeinflussen können – ein Gedanke, der heute in verschiedenen medizinischen Technologien weiterlebt.
Die Grundidee der Frequenztherapie
Im Interview erklärt Dr. Treise die zentrale Annahme der Frequenztherapie: Jede Zelle im menschlichen Körper besitzt elektrische Eigenschaften. Zellmembranen arbeiten mit Spannungsunterschieden, Ionenkanäle regulieren elektrische Ströme, und biochemische Prozesse sind eng mit elektrischen Impulsen verknüpft.
Frequenztherapie nutzt gezielt elektrische und elektromagnetische Schwingungen, um diese Prozesse zu unterstützen. Dabei geht es nicht um „Energie“ im esoterischen Sinne, sondern um messbare physikalische Phänomene wie Resonanz, Frequenz und elektromagnetische Felder.
Dr. Treise beschreibt, dass bestimmte Frequenzmuster eingesetzt werden, um:
- Stoffwechselprozesse anzuregen
- die Immunabwehr zu unterstützen
- Regenerationsprozesse zu fördern
- Zellkommunikation zu harmonisieren
Das Ziel sei es, die körpereigenen Regulationsmechanismen zu stabilisieren und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Wirkung auf Stoffwechsel, Immunsystem und Regeneration
Ein Schwerpunkt des Interviews liegt auf der praktischen Anwendung. Dr. Treise erläutert, dass Frequenztherapie insbesondere bei chronischen Belastungen, Erschöpfungszuständen, entzündlichen Prozessen oder Regenerationsstörungen unterstützend eingesetzt werden kann.
Stoffwechsel
Durch gezielte Impulse könne die Zellaktivität angeregt werden. Dies betreffe unter anderem die Energieproduktion in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zelle. Eine verbesserte Zellfunktion wirke sich wiederum positiv auf den gesamten Organismus aus.
Immunabwehr
Ein stabiles Zellmilieu sei die Grundlage eines funktionierenden Immunsystems. Frequenztherapie solle dazu beitragen, dieses Milieu zu harmonisieren und Regulationsprozesse zu unterstützen.
Regeneration
Besonders im Bereich der Regeneration – etwa nach Infekten, Operationen oder chronischer Überlastung – sieht Dr. Treise Potenzial. Die gezielte Stimulation könne Heilungsprozesse begleiten und beschleunigen.
Individuelle Therapieplanung und Monitoring
Ein zentrales Anliegen von Dr. Treise ist die Individualisierung. Frequenztherapie sei keine standardisierte Einheitsbehandlung. Stattdessen werde jeder Patient differenziert betrachtet.
Im Sauerstoffzentrum Nordost werden individuelle Behandlungspläne erstellt, die auf:
- Anamnese
- diagnostischen Ergebnissen
- Belastungsprofil
- bestehenden Therapien
basieren.
Regelmäßiges Monitoring spielt eine wichtige Rolle. Veränderungen im Befinden, Laborwerte und funktionelle Parameter werden dokumentiert, um die Therapie anzupassen. Diese strukturierte Vorgehensweise unterscheidet den Ansatz von rein pauschalen Anwendungen.
Integration in bestehende Therapiekonzepte
Ein weiterer Schwerpunkt des Interviews ist die integrative Ausrichtung. Frequenztherapie und Elektromedizin werden im Sauerstoffzentrum Nordost nicht isoliert eingesetzt, sondern ergänzend zur Sauerstofftherapie.
Die Kombination soll Synergieeffekte erzeugen:
- Sauerstoff verbessert die Zellatmung.
- Frequenzimpulse unterstützen die Regulation auf bioelektrischer Ebene.
Diese Verbindung aus physikalischer Therapie und biochemischer Unterstützung steht im Zeichen einer ganzheitlichen Medizin, die verschiedene Ebenen des Organismus berücksichtigt.
Resonanz und energetische Balance
Dr. Treise erläutert die Rolle der Resonanz als zentrales Wirkprinzip. Resonanz bedeutet in der Physik, dass ein System besonders stark auf eine bestimmte Frequenz reagiert. Übertragen auf den Körper heißt das: Wenn eine passende Frequenz eingesetzt wird, kann sie eine verstärkte Reaktion in biologischen Strukturen auslösen.
Die Vorstellung einer „energetischen Balance“ beschreibt dabei das Gleichgewicht zwischen Belastung und Regulation. Krankheit werde nicht als isoliertes Ereignis verstanden, sondern als Ausdruck einer gestörten Balance. Frequenztherapie soll helfen, diese Balance wiederherzustellen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der historischen Ansätze
Im Gespräch arbeitet Dr. Treise auch die Unterschiede zwischen Rife, Lakhowsky und Tesla heraus:
- Rife fokussierte auf spezifische Frequenzen für Mikroorganismen.
- Lakhovsky setzte auf ein breites Frequenzspektrum zur Zellstabilisierung.
- Tesla lieferte die physikalischen Grundlagen hochfrequenter Felder.
Gemeinsam ist allen Ansätzen die Überzeugung, dass biologische Systeme elektrisch beeinflussbar sind.
Patientenerfahrungen und Prävention
Neben theoretischen Hintergründen schildert Dr. Treise praktische Erfahrungen. Patienten berichten über:
- gesteigerte Vitalität
- bessere Belastbarkeit
- schnellere Regeneration
- verbesserte Schlafqualität
Zudem spielt Prävention eine wichtige Rolle. Frequenztherapie werde nicht nur bei bestehenden Beschwerden eingesetzt, sondern auch zur Stärkung der Zellfunktionen und zur langfristigen Gesundheitsförderung.
Moderne Perspektiven der Energiemedizin
Das Interview vermittelt eine klare Botschaft: Elektromedizin und Frequenztherapie verstehen sich als Ergänzung, nicht als Ersatz konventioneller Medizin. Ziel ist es, neue Wege der Gesundheitsförderung aufzuzeigen und Wissen über bioelektrische Prozesse im Körper zugänglich zu machen.
Dr. Treise betont, dass moderne Medizin zunehmend interdisziplinär denkt. Physik, Biochemie und Systembiologie wachsen zusammen. In diesem Kontext gewinnen auch Schwingungs- und Resonanzmodelle an Bedeutung.
Fazit: Brücke zwischen Physik und Medizin
Das Gespräch mit Dr. med. Reiner Treise bietet fundierte Einblicke in ein spannendes Feld der integrativen Medizin. Es zeigt, wie historische Ideen von Rife, Lakhowsky und Tesla in moderne Konzepte eingebunden werden.
Im Mittelpunkt steht nicht die spektakuläre Einzelmaßnahme, sondern ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, das Zellgesundheit, Regulation und Prävention in den Fokus stellt.
Für Interessierte, Patienten und Fachkräfte liefert das Interview Orientierung und neue Perspektiven – und lädt dazu ein, Gesundheit nicht nur biochemisch, sondern auch bioelektrisch zu betrachten.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Sauerstoffzentrums Nordost, wo das integrative Therapiekonzept ausführlich vorgestellt wird.
https://www.sauerstoffzentrum-nordost.de
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